Digital Life
07.04.2015

Virtuelle Realität soll bis 2020 Milliarden bringen

Virtuelle und augmentierte Realität sollen bis 2020 ein 150 Milliarden US-Dollar schwerer Markt werden.

Einer Schätzung des Beratungsunternehmens Digi-Capital zufolge sollen virtuelle (VR) und augmentierte Realität (AR) ein Riesengeschäft werden, wie venturebeat berichtet. Dabei soll vor allem die als "Augmented Reality" bekannte Überlagerung der Wirklichkeit mit Informationen und Bildern, etwa mithilfe eines Smartphones, mit einem Volumen von 120 Milliarden US-Dollar, riesige Umsätze generieren.

Der virtuellen Realität werden lediglich 30 Milliarden zugetraut, da sich die Anwendung hauptsächlich auf das Betrachten von Filmen und Videospielen im Wohnzimmer beschränkt. Tim Merel, Direktor von Digi-Capital, sieht in der offenen Vision von Augmented Reality deshalb mehr Potenzial als in der geschlossenen, immer an ein Headset gebundenen Idee der virtuellen Realität. Augmented Reality kann mit jedem Smartphone oder Tablet erlebt werden, die Anwendungen reichen von beruflichen Einsätzen für Mechaniker und Co über Montagehilfen für IKEA-Kästen bis zu Computerspielen. Eine Analyse aus heutiger Sicht sei zwar schwierig, er sei aber sicher, dass seine Prognosen eintreffen werden, so Merel. Schon für 2016 erwartet Digi-Capital einstellige Milliardenumsätze für VR und AR.