Digital Life
08.04.2017

Wegen Navi: Mann fährt Auto in Fluss

Das blinde Vertrauen in satellitengesteuerte Technik hatte für einen Autofahrer in China ein nasses Ende.

Navigationsgeräte erleichtern das Leben von Autofahrern enorm und ersparen einem gerade in unbekannten Gebieten oft viel Ärger und mühsames Suchen nach dem richtigen Weg. Völlig blind sollte man dem technischen Hilfsmittel aber dennoch nicht vertrauen, wie nun wieder ein Fall aus China zeigt. Wie der Shanghaiist berichtet, bekam eine Polizeistation in der Provinz Anhui im Südosten Chinas einen Anruf über ein Auto in einem Fluss.

Genau das fanden sie auch vor. Der Fahrer des weißen PKWs erklärte den Behörden, er habe lediglich die Anweisungen seines GPS-Navigationsgerätes befolgt und bemerkte dabei nicht, dass er mitten in einen Fluss fuhr. Die Polizei organisierte daraufhin schweres Gerät, um den Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Schlussendlich zog ein Bagger das Auto wieder ins Trockene. Insgesamt dauerte die Aktion einen halben Tag.

Bösartige Navis

Es ist nicht der erste Fall, in dem ein Navigationsgerät eine eher problematische Route vorschlägt. In Süddeutschland verirrte sich ein Mann derart tief im Wald, dass sein Auto einen Abhang hinunterrutschte. Für einen anderen Autofahrer endete das Vertrauen in sein Navi auf einer Skipiste.