Wieder ist eine Lücke im Messenger-Dienst WhatsApp aufgetaucht

© Reuters/DADO RUVIC

Messenger
03/18/2014

WhatsApp-Gründer weist Datenschutz-Bedenken zurück

Laut Jan Koum sei das Unternehmen um den Gedanken, möglichst wenig über die eigenen Nutzer zu wissen, aufgebaut und das werde sich auch mit Facebook nicht ändern.

WhatsApp-Gründer Jan Koum hat in einem Blogeintrag erneut auf die Datenschutzbedenken vieler WhatsApp-Nutzer nach dessen Verkauf an Facebook reagiert. Demnach wurde das Unternehmen auf Basis der Philosophie gegründet, dass man „so wenig wie nur irgendwie möglich über den Nutzer weiß.“ WhatsApp sammle keinerlei persönliche Daten wie E-Mail, Adresse, Geburtstage oder den Standort. Lediglich die Telefonnummer sowie ein selbst definierter Name werden gespeichert. WhatsApp gab bereits zuvor bekannt, dass man auch nach der milliardenschweren Facebook-Übernahme weiterhin als unabhängiges Unternehmen agieren wird.

Sicherheitsbedenken

„Wenn eine Partnerschaft mit Facebook bedeutet hätte, dass wir unsere Werte aufgeben müssten, hätten wir es nicht getan. […] Spekulationen, die das Gegenteil behaupten, haben keinerlei Grundlagen und sind unverantwortlich“, so Koum im Blogeintrag. WhatsApp hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen, zuletzt hatten Sicherheitsforscher der Universität von Utrecht einen Weg entdeckt, WhatsApp-Nachrichten abzufangen und zu entschlüsseln. Nach dem Facebook-Verkauf setzte eine Flucht einiger Nutzer

zu Alternativen
ein, unter anderem
zum Schweizer Konkurrenten Threema.
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