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Wie Ford-Polizeiautos das Coronavirus töten sollen

Obwohl das Coronavirus hauptsächlich über Tröpfcheninfektion übertragen wird, beschäftigt die Desinfektion von Oberflächen viele Behörden. Der Autohersteller Ford hat nun eine neue Lösung für seine Interceptor-Polizeiautos gefunden, die in den USA verwendet werden. Gemeinsam mit der Ohio State University wurde ein Software-Update enwickelt, das die Übertragung des Virus durch Schmierinfektion in den Autos verhindern soll.

Zu viel Hitze

Durch das Update erhalten die Polizeiautos eine neue Funktion, mit welcher der Innenraum stark aufgeheizt wird, wodurch die Viren absterben. Der Motor wird dabei eingeschaltet und die Heizung treibt die Temperatur im Fahrzeuginneren auf 56 Grad Celsius. Die Temperatur wird für 15 Minuten gehalten, danach wird das Fahrzeug per Klimaanlage wieder abgekühlt.

Kleinste Spalten

Wie Engadget berichtet, soll es durch das Verfahren möglich werden, alle Oberflächen im Fahrzeuginneren zu desinfizieren, auch Spalten und Ritzen, die man durch das Auftragen von Oberflächen-Desinfektionsmittel nicht erreichen würde. Es wird aber betont, dass das neue Verfahren künftig nicht die einzige Reinigungsmaßnahme darstellen soll, sondern als Ergänzung gesehen wird.

"Unsichtbarer Feind"

"Unsere Beamten können diesen Selbstreinigungsmodus nun als eine zusätzliche Schutzschicht im Auto verwenden", sagt Stephen Tyler, der Marketing Manager der Ford Polizeiautosparte. "Das Virus ist ein unsichtbarer Feind und wir sind stolz, eine Lösung bereitstellen zu können, um der Gemeinschaft der Gesetzesvollstrecker dabei zu helfen, es zu bekämpfen."

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