© Reuters

Konkurrenzdruck
03/10/2015

Zahl der verschickten SMS hat sich seit 2011 halbiert

Im vierten Quartel 2011 wurden knapp über zwei Milliarden SMS in Österreich verschickt, im dritten Quartal 2014 waren es nur mehr unwesentlich über eine Milliarde.

Messaging-Dienste wie WhatsApp setzen das SMS-Geschäft immer stärker unter Druck. Was die Mobilfunker selbst öfter beklagen (zuletzt etwa Drei bei der Bilanzpressekonferenz) wird durch die Zahlen der Regulierungsbehörde RTR regelmäßig bestätigt. Laut dem Telekom Monitor der RTR sinkt die Zahl der pro Quartal verschickten SMS nämlich weiterhin. Wurden im vierten Quartal 2011 noch 2,018 Milliarden SMS verschickt waren es im dritten Quartal des Jahres 2014 nur noch 1,078 Milliarden.

Der Rückgang war 2014 zwar nicht mehr so drastisch wie auf seinem Höhepunkt 2013, aber vom zweiten auf das dritte Quartal des verrgangenen Jahres gab es immer noch ein Minus von 5,6 Prozent. Das von Kunden genutzte Datenvolumen steigt laut RTR hingegen weiterhin von Quartal zu Quartal. Drei-Boss Jan Trionow hat den Wechsel vieler Kunden von SMS zu WhatsApp und Co bei der Bilanzkonferenz als preistreibenden Faktor im Mobilfunk identifiziert.