Games
11.01.2016

Cracker: In zwei Jahren gibt es keine kopierten Spiele mehr

Ein Software-Schutz aus Österreich lässt die chinesische Cracker-Gruppe 3DM daran zweifeln, ob es künftig noch illegal kopierte Games gibt.

3DM ist eine bekannte chinesische Gruppe, die Cracks liefert, mit denen der Kopierschutz von PC-Spielen ausgehebelt wird. Jetzt hat die Gründerin des 3DM-Forums in ihrem Blog über die Zukunft des Crackings geschrieben. „Ich befürchte, dass es Aufgrund der derzeitigen Trends in der Entwicklung der Kryptographie, in zwei Jahren keine kostenlosen Spiele mehr geben wird", berichtet Torrentfreak.

Der Grund dafür ist der Kopierschutz Denuvo, des gleichnamigen österreichischen Unternehmens. 2014 machte Denuvo erstmals Schlagzeilen, weil Cracker einen Monat brauchten, den damit versehenen Kopierschutz des Spiels Dragon Age: Inquisition zu knacken. FIFA 16, das im September 2015 erschienen ist und Just Cause 3 (Dezember) sind ebenfalls mit Denuvo geschützt – einen Crack gibt es dafür noch nicht.

Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die aktuelle Version von Denuvo geknackt wird. Die Hoffnung der Spielefirmen ist aber, dass, wenn sich dieser Zeitpunkt lange genug hinauszögern lässt, die User ungeduldig werden. Drei Monate nach dem Release des Spiels ist der Hype meist vorbei, ein paar Monate länger und es gibt Preissenkungen und diverse Rabattaktionen, die die früheren Spielepiraten dann doch vielleicht zum Kauf des Games verleiten.