Games
18.11.2014

Diskussion: Ist das noch ein Indie Game?

Internationale Indie-Entwickler diskutieren am Donnerstag in Wien darüber, was ein Indie-Game ausmacht und wie der Boom die Games-Branche verändert hat.

Die Independent Game-Branche legte in den vergangenen Jahren dank Plattformen wie Steam oder Desura ein rasantes Wachstum hin. Titel wie Minecraft, The Binding of Isaac oder Fez waren nicht nur bei der Fachpresse beliebt, sondern entwickelten sich auch zu internationalen Verkaufserfolgen mit Millionen-Umsätzen. "Indie" steht plötzlich im Mittelpunkt der Diskussion. Doch woran erkennt man ein "Indie Game" und wie hat der Boom um die Kleinen die Games-Branche in den letzten Jahren verändert? Dieser und weiterer spannenden Fragen geht am Donnerstag eine prominent besetzte Diskussionrunde nach.

Internationale Studios

Im Rahmen der von der WKW geförderten Vortragsreihe Subotron pro games diskutieren Piotr Iwanicki (Superhot), Andreas Zecher (Spaces of Play), Reinhard Schmid (DoubleSmith) und Philip Schaefer (Zeppelin Studios). Zeppelin Studios veröffentlichte erst kürzlich das mit dem Content Award ausgezeichnete Jump'n'Run Schein, der Ex-Rockstar-Mitarbeiter Schmid gründete wiederum mit seiner Frau das St. Pöltener Entwicklerstudio DoubleSmith. "Spaces of Play" entwickelte das international erfolgreiche "Spirits" und Iwanicki schloss im Juni eine erfolgreiche 250.000 Dollar-Kampagne auf Kickstarter für seinen Shooter Superhot ab.

Games Austria

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 20. September, um 19 Uhr im Wiener Museumsquartier (quartier21/Raum D) statt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Diskussion wird der aus der IGDA Wien (International Game Developers Association) entstandene Verein "Games Austria" vorgestellt. "Games Austria" veranstaltet unter anderem die Ende Jänner in Wien stattfindende "Central European Games Conference". Bis zum 24. November kann man sich dafür noch als Speaker bewerben.