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Hardware

Sony zahlt PlayStation-3-Käufern 55 Dollar Entschädigung

Ursprünglich konnte man auf der PS3 Linux nachträglich installieren und so die Konsole für zahlreiche verschiedene Einsatzgebiete umfunktionieren. Sony gab damals an, die Funktion „aus Sicherheitsgründen“ zu entfernen. Der tatsächliche Grund war wohl, dass es Hackern gelungen ist, durch die „Other OS“-Funktion auch kopierte Spiele zum Laufen zu bekommen.

Wer Geld verlangen kann

Der Schadensersatz kann nur von Käufern der großen PS3-Variante in den USA eingefordert werden, die die Konsole zwischen 1. November 2006 und 1. April 2010 gekauft haben. Über zehn Millionen Kunden sollen betroffen sein.

Um die vollen 55 Dollar anzufordern, muss eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnet sowie Beweise vorgebracht werden werden, dass die Käufer Linux auf den Konsolen tatsächlich verwendet haben. Das berichtet unter anderem Ars Technica. Wer angibt, nur von der Funktion gewusst zu haben und die Absicht hatte, Linux zu installieren, bekommt neun Dollar.

Sony muss außerdem für 2,25 Millionen Dollar Anwaltskosten aufkommen. Wie viel dem Konzern die gesamte Causa kostet, ist nicht bekannt.

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