Games
16.12.2014

Vortrag: Auf Spurensuche mit den Quake Movies

Thomas Veigl von der Donau-Universität Krems hat die Ursprünge von Machinimas, in Computerspielen erzählte Filme, untersucht.

Machinimas, mit Computerspielen erstellte Filme, erfreuen sich bereits seit fast zwei Jahrzehnten großer Beliebtheit im Internet. Eines der wohl populärsten Beispiele für Machinima ist die South Park-Episode "Make Love, Not Warcraft", in der ein Großteil der Handlung in "World of Warcraft" spielt und mithilfe des Spiels erzählt wird. Auch bei der beliebten Serie "Red vs. Blue" handelt es sich um Machinima, die in Halo erzählte Geschichte geht mittlerweile bereits in die zwölfte Staffel. Mit Tools wie dem Source Filmmaker ist es zudem so einfach wie noch nie, eigene Machinimas zu erstellen.

Doch die Ursprünge der Machinimas reichen weit zurück. Als einer der Urväter gelten die sogenannten "Quake Movies", die auf dem 1996 veröffentlichten Multiplayer-Shooter Quake basieren. Thomas Veigl, Studiengangsleiter des Masterprogramms in Bildwissenschaften an der Donau-Universität Krems, hat sich auf die Suche nach diesen Anfängen gemacht. Im Rahmen der Subotron arcademy präsentiert Veigl, wie aus den rudimentären "Quake Movies" die hochwertigen Machinimas wurden, die so mancher TV-Serie den Rang ablaufen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 19. Dezember, um 19 Uhr im Raum D (quartier21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.