© Moma /Pac-Man. 1980. Tōru Iwatani of NAMCO LIMITED, now NAMCO BANDAI Games Inc.

Spiele-Forschung

Vortrag: Wie man ein Videospiel für die Massen entwickelt

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ein junger Programmierer entwickelt ein Spiel, das all seine Freunde lieben und immer wieder spielen wollen. Doch als er es schließlich veröffentlicht, interessiert es niemanden. Warum eigentlich? Das will das relativ junge Feld der Spielenutzer-Forschung herausfinden. Hier wird nicht nur erforscht, ob das Spiel Spaß macht, sondern wem es gefallen könnte und warum eigentlich. Diesem Thema widmet sich am Donnerstag die von der Wirtschaftskammer Wien geförderten Veranstaltungsreihe Pro Games, die aus der Winterpause zurückkehrt.

Johanna Pirker, Dozentin an der TU Graz, wird im Rahmen des Vortrages den wohl wichtigsten Teil der Qualitätssicherung erklären: Wie man Feedback bekommt und auswertet. Neben den Grundlagen erklärt sie die wichtigsten Methoden und Herangehensweisen für Studien. So soll sichergestellt werden, dass man ein Spiel entwickelt, das ein größeres Publikum als nur die eigenen Freunde, Familie und Bekannten anspricht.

Vortrag heute

Pirker weiß, wovon sie redet: Die Informatikerin und Spieleforscherin begann ihre Karriere in der Videospielbranche in der Qualitätssicherung bei Electronic Arts. Auch heute betreut sie noch Spielestudios in diesem Bereich. Im Rahmen ihrer Forschung widmet sie sich unter anderem Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz sowie Benutzeroberflächen in Videospielen.

Der Vortrag findet am 4. Februar um 19 Uhr im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei.

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