Netzpolitik
20.09.2018

Airbnb kommt Forderungen der EU-Verbraucherschützer nach

Die Preise der Wohnungsvermietplattform sollen transparenter dargestellt werden.

Die Wohnungsplattform Airbnb stellt nach Kritik der EU-Kommission die Preise auf der Internet-Seite transparenter dar. Airbnb habe Änderungen bei bestimmten Punkten zugesagte, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. Die Verbesserungen müssten bis Jahreswechsel umgesetzt werden.

Justizkommissarin Vera Jourova hatte im Juli kritisiert, dass die Plattform nicht schon bei der ersten Suchanfrage alle zusätzlichen Kosten wie die Buchungs- oder Reinigungsgebühr anzeigt. Airbnb bietet ähnlich wie Rivale Wimdu Privatwohnungen für Reisende an und macht damit Hotels große Konkurrenz. Kritiker werfen dem US-Konzern vor, in Touristenhochburgen wie Barcelona oder Berlin für die stark steigenden Mietpreise mitverantwortlich zu sein. Auch in Österreich werden unzählige Wohnungen auf Airbnb angeboten.