Netzpolitik
13.01.2014

Alternative Web-Suche DuckDuckGo profitiert von Snowden

Die Enthüllungen um die Machenschaften der NSA haben der alternativen, auf Datenschutz bedachten Suchmaschine DuckDuckGo einen enormen Nutzerzuwachs beschert.

Nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden im Sommer 2013 ist die Zahl der täglichen Suchanfragen, die bei DuckDuckGo eingehen, sprunghaft angestiegen. Der Traffic auf der Seite hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt, wie aus den Statistiken des Suchanbieters hervorgeht. Im Monat vor Snowdens Enthüllungen hat DuckDuckGo 54,4 Millionen Suchanfragen bearbeitet. Im Monat danach waren es 105,6 Millionen, wie Techcrunch schreibt.

Im Vergleich zu 2012 haben sich die Anfragen 2013 auf mehr als eine Milliarde verdoppelt. Diese Zahlen lassen vermuten, dass die Nachfrage nach Suchmaschinen, die Wert auf Datenschutz legen, durch die Veröffentlichung der NSA-Abhörmethoden gestiegen ist. DuckDuckGo verspricht seinen Usern Suchergebnisse in Google-Qualität, ohne Daten zu speichern. Das Unternehmen verwendet keine Tracking-Cookies und betreibt keine IP-Logs.