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Netzpolitik
04/01/2020

Angela Merkel will Tracking-Apps gegen Corona einsetzen

Die deutsche Kanzlerin hält Apps für eine gute Idee, um das Coronavirus zu bekämpfen.

Während in Österreich bereits das Rote Kreuz mit einer eigenen App die Corona-Krise bekämpft und dafür auch Rückendeckung der Regierung bekam, hat sich nun auch in Deutschland Kanzlerin Merkel für den Einsatz derartiger Apps ausgesprochen. Wie in Österreich soll der Einsatz freiwillig sein und bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten helfen. Eine entsprechende App wird derzeit in Berlin von Soldaten der Julius-Leber-Kaserne getestet.

Merkel würde App verwenden

Wenn sich bei Tests dieser Apps herausstelle, dass sie die Nachverfolgung von Kontaktfällen besser überprüfbar machten, dann sei sie unbedingt dafür, das den Bürgern zu empfehlen, sagte Merkel am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder. "Ich wäre dann natürlich auch bereit für mich selber das anzuwenden und damit vielleicht anderen Menschen zu helfen“, sagte Merkel.

Die in Begutachtung befindliche App kann von Bürgern freiwillig installiert werden. Ohne Preisgabe von Namen oder Standortdaten soll sie anonymisiert warnen, wenn diese Kontakt mit einem bestätigten Infizierten hatten. Mit derartigen Apps soll die Ausbreitung des Coronavirus gebremst werden, auch wenn die Einschränkungen wieder gelockert werden.

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