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Zurückweisung Assange sieht keine Russland-Nähe bei Wikileaks.

Assange
Assange - Foto: APA KERIM OKTEN
Der Gründer von Wikileaks hat Spekulationen über eine Zusammenarbeit der Enthüllungsplattform mit der russischen Regierung zurückgewiesen.

„Wir erhalten keine Unterstützung oder Finanzierung aus Russland“, sagte Julian Assange in der Nacht auf Dienstag in einem Interview des Fernsehsenders CNN Español. „Wikileaks hat über 600 000 Dokumente über Russland veröffentlicht. Es gibt keine Beziehung zwischen Wikileaks und Russland.“ Über die angebliche Unterstützung des Wahlkampfs von US-Präsident Donald Trump durch Russland habe er keine Anhaltspunkte, sagte Assange.

„Wenn wir dazu Informationen erhalten, werden wir sie natürlich veröffentlichen.“  Assange war vor mehr als vier Jahren in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet, um einer Festnahme zu entgehen. Gegen den Australier liegt ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Er befürchtete, zunächst dorthin und dann in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine lange Haft drohen könnte. Ecuador gewährte ihm 2012 Asyl. Er lebt seitdem in der diplomatischen Vertretung.

(DPA) Erstellt am 18.04.2017, 15:59

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