Netzpolitik
04.09.2016

China hebt Internetsperren für Journalisten auf

Außerhalb des Pressezentrums gelten jedoch die üblichen Beschränkungen.

China hat für Journalisten auf dem G20-Gipfel seine strengen Internetsperren vorübergehend aufgehoben. Im Medienzentrum in der ostchinesischen Stadt Hangzhou funktionierten am Sonntag Internetseiten, die normalerweise in China gesperrt sind, darunter Facebook, Twitter, die Videoplattform Youtube und Google. Außerhalb des Pressezentrums galten jedoch die üblichen Beschränkungen.

China sperrt auch viele westliche Nachrichtenseiten, darunter die der „New York Times“ oder der Deutschen Welle. Das eigene Internet wird derweil streng zensiert. Regierungskritische Kommentare in sozialen Medien werden gelöscht, sobald sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen.