Filesonic und Uploaded schränken Dienste ein

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Filesonic und Uploaded schränken Dienste ein
01/23/2012

Filesonic und Uploaded schränken Dienste ein

Die beiden File-Sharing-Dienste haben in Folge des Megaupload-Skandals ihre Dienste massiv eingeschränkt. Uploaded.to ist nicht mehr in den USA verfügbar, Filesonic bietet ebenso wie Fileserve kein File-Sharing mehr an.

Nachdem der weltweit größte Filesharer Megaupload vom Netz genommen wurde, nehmen nun einige andere Anbieter zur derzeitigen Situation Stellung. Der Filesharer Filesonic wollte offenbar kein Riskio mehr eingehen und hat das Teilen von Dateien nun blockiert. Ab sofort können nur mehr eigene Dateien von den Servern des Anbieters heruntergeladen werden. Damit sind sämtliche Links, die im Internet kursieren und auf die Webseite von Filesonic verweisen, unbrauchbar und können nur mehr von ihren ursprünglichen Erstellern genutzt werden.

Angst vor US-BehördenDie Hintergründe zu dem Vorgehen von Filesonic werden in der offiziellen Mitteilung nicht näher erläutert, allerdings stellt der bekannte Blog Torrentfreak.com einige Überlegungen dazu an. Da Filesonic, ebenso wie Megaupload, in Hong Kong gemeldet ist fürchten sich vermutlich die Betreiber des Filesharers vor einem ähnlichen Schicksal wie Megaupload. Erst im Dezember hatte Filesonic die Zusammenarbeit mit Vobile angekündigt, deren System bereits im Vorhinein erkennen sollte, ob es sich um urheberrechtlich geschütztes Material handelt.

Legales File-Sharing ist möglichAuch Uploaded.to hat drastische Maßnahmen ergriffen: der Zugriff für US-Amerikaner auf den File-Sharing-Dienst ist ab sofort nicht mehr möglich. Allerdings gibt es auch File-Sharing-Dienste, die sich nicht vor der Verfolgung durch die amerikanischen Behörden fürchten. Derek Labian, CEO von Mediafire, sagte gegenüber dem Blog VentureBeat, dass er sich nicht vor den Behörden fürchte, da ihr "Geschäftsmodell nicht auf Urheberrechtsverletzungen aufbaue." Viel eher würde man, ähnlich wie Dropbox oder Box.net, Geschäftsleute ansprechen - ganz im Gegensatz zu Megaupload, das seinen Nutzer noch dafür belohnt hat, wenn sie urheberrechtlich geschütztes Material hochgeladen haben.

Auch Fileserve knickt einMittlerweile hat auch der File-Sharer Fileserve seinen allgemeinen Dienst eingestellt und erlaubt nur mehr den Download privater Dateien. Ebenso wie bei Filesonic hofft man so der Verfolgung durch die Behörden zu entgehen. Fileserve zählt neben Filesonic, Uploaded und Rapidshare zu den größten und bekanntesten File-Sharing-Diensten.

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