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AnonAustria
09/20/2011

Hackerangriffe: Behörden wittern heiße Spur

Im Fall der Webseiten-Hacks durch die österreichische Splittergruppe von Anonymous geht die Staatsanwaltschaft Wien derzeit einer „heißen Spur“ nach, wie ein Sprecher gegenüber der futurezone bestätigte. Er bestätigte damit einen Bericht des Radiosenders Ö3. AnonAustria kommentierte den Beitrag gewohnt hämisch.

Laut der Staatsanwaltschaft wird nun nicht mehr gegen unbekannt, sondern gegen „konkrete Personen“ ermittelt. Man stehe trotz der „heißen Spur“ aber immer noch am Anfang und wolle diese daher nicht mit näheren Angaben zum Ermittlungsstand gefährden, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien auf futurezone-Anfrage. Neben der Polizei ist weiterhin auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung in die Ermittlungen involviert.

Hämische Reaktion durch AnonAustria
Der Anonymous-Ableger AnonAustria, der in Österreich in den vergangenen Monaten unter anderem mit dem Hacken von Partei-Webseiten und der GIS für Aufregung gesorgt hatte, reagierte im eigenen Twitter-Kanal gewohnt hämisch auf den Medienbericht. „Sollen wir jetzt Angst haben, oder was? #soafraid“, lautet die knappe und sarkastische Replik. Dazu angefügt war ein Screenshot auf einen entsprechenden Teletext-Bericht im ORF. In einem zweiten Tweet wurde schließlich das Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT) verhöhnt: "Liebes BVT, falls ihr uns jemals finden solltet, dann vergesst bitte nicht darauf, Bier und Pizza mitzubringen! Danke!".

Nach Angriffen gegen die

,
und die
im Sommer herrschte daraufhin einige Verwirrung um Attacken gegen die Grünen, aber auch die ÖVP-Webseite, die zunächst ebenfalls AnonAustria zugeschrieben, von der Gruppe in weiterer Folge aber stets
. Ob es sich dabei um Mitläufer aus dem AnonAustria-Umfeld oder Trittbrettfahrer handelte, welche von der medialen Aufmerksamkeit von AnonAustria profitieren wollten, ist bis heute unklar.

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