© EU

EU-Kommission

Mehr Datenschutz für RFID-Systeme in Europa

Das bedeutet in der Praxis: Personen, die elektronische Zeitfahrkarten nutzen oder Kleidung bzw. Supermarktwaren mit RFID-Tags kaufen, wissen künftig dank eines RFID-Zeichens, dass diese mit einem intelligenten Chip ausgestattet sind. Einzelhändler können die RFID-Technik für die moderne Lagerhaltung und zum Schutz vor Diebstahl einsetzen und dabei sicher sein, dass sie die geltenden EU-Datenschutzvorschriften einhalten.

RFID-Anwendungsentwickler können wiederum auf die Normen für die Datenschutzfolgenabschätzung vertrauen, so dass im Rahmen der EU-Datenschutzbestimmungen der sogenannte „Datenschutz durch Technik“ sichergestellt ist. In Sektoren wie dem Gesundheits- und dem Bankwesen, in denen die RFID-Technik immer stärker genutzt wird, kann dieser Wandel nun in einem normalen Rechtsrahmen statt in einer Grauzone stattfinden.

Unternehmen, die RFID-Chips einsetzen, sollten die Verbraucher in klarer und einfacher Weise darüber informieren, so die EU-Kommission in einer Mitteilung. „Sogenannte Smart Tags und intelligente Systeme gehören bereits zum Alltag. Sie machen Systeme einfacher und verhelfen der Wirtschaft zum Aufschwung“, so die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes. „Allerdings müssen Normen existieren, die gewährleisten, dass diese nützliche Entwicklung nicht auf Kosten des Datenschutzes und der Sicherheit personenbezogener Daten geht.”

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare