Netzpolitik
20.11.2010

Schweden lässt Wikileaks-Gründer suchen

Interpol bei der Fahndung nach Julian Assange eingeschaltet

Wie die internationale Polizeiorganisation bestätigte, liegt ein Haftbefehl der schwedischen Behörden wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und sexueller Belästigung zweier Frauen vor. Ein am Donnerstag ausgestellter Haftbefehl wurde an Interpol und an die Schengen-Staaten übermittelt.

Assange, der mit der Veröffentlichung brisanter Geheimdokumente aus den USA zu den Kriegen in Afghanistan und Irak für Aufsehen gesorgt hatte, bestreitet die Vorwürfe und spricht seinerseits seit Beginn der Ermittlungen von einem Komplott des US-Verteidigungsministeriums und einer Schmutzkübelkampagne von Gegnern gegen die Wikileaks-Plattform.

Sein derzeitiger Aufenthaltsort wird in England vermutet.

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(futurezone)