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Asyl

Snowden will offenbar vorerst in Russland bleiben

Angesichts mangelnder Alternativen will der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden offenbar vorerst in Russland bleiben. "Wir bemühen uns um die Verlängerung seiner Aufenthaltserlaubnis", sagte sein Anwalt Anatoli Kutscherena am Mittwoch der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Der Asylstatus für den von den USA gesuchten Informanten läuft in zwei Monaten ab.

Die USA werfen Snowden, der die massiven Spähprogramme des US-Geheimdienstes NSA enthüllte, Geheimnisverrat vor und wollen ihn vor Gericht stellen. Vor einem Jahr saß er auf seiner Flucht zunächst einen Monat auf dem Moskauer Flughafen fest, bevor er für ein Jahr Asyl erhielt und in Russland untertauchte. Dieses einjährige Asyl läuft in zwei Monaten ab. Der 30-Jährige hat auch in zahlreichen anderen Ländern Asyl beantragt, bisher jedoch ohne Erfolg.

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