Netzpolitik
11.09.2015

USA kritisieren China wegen Cyber-Spionage

Kurz bevor der chinesische Präsident die USA besuchen soll, gab es harte Kritik vom obersten Geheimdienstchef der Vereinigten Staaten.

Kurz vor einem Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA hat der amerikanische Geheimdienstchef James Clapper die Volksrepublik wegen anhaltender Cyberattacken kritisiert. So würden von China aus Informationen über die nationale Sicherheit der USA sowie die Wirtschaft ins Visier genommen.

Dies erklärte Clapper am Donnerstag in einer schriftlichen Stellungnahme für das Geheimdienstgremium im Repräsentantenhaus. Demnach stoßen chinesische Hacker auf wenig Widerstand. Die Internetsicherheit müsse erhöht werden, erklärte Clapper.

Die USA haben chinesischen Hackern wiederholt Angriffe vorgeworfen. Die „Financial Times“ hatte am Donnerstag berichtet, dass die Regierung in Washington Sanktionen gegen Firmen aus der Volksrepublik vorbereite, die damit in Verbindung gebracht würden. Xi will Ende des Monats in die USA reisen