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Prognose

2012: Über 50 Prozent verkaufter Handys mit 3G

Nach dem Weihnachtsgeschäft bleibt die Stimmung in der Mobilfunkbranche weiter optimistisch, was die kommenden Monate betrifft. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Marktforschers ABI Research hervor. Die Prognose geht von acht Prozent Wachstum für 2012 aus, was weltweit insgesamt 1,67 Milliarden ausgelieferte Gerät ausmachen soll. Besonderes Detail an dem Bericht: In diesem Jahr soll die Zahl der verkauften 3G- und 4G-Handys erstmals über 50 Prozent aller ausgelieferten Geräte ausmachen.

Ein Blick auf die unterschiedlichen Hersteller zeigt, dass Samsung sich weiter in Schwellenländern zu etablieren versucht. Apple konzentriert sich stark auf Südamerika, vor allem Brasilien und hat derzeit mehr Erfolg in China als in Indien. RIM (Blackberry) macht trotz aller Probleme in Smartphone-dominierten Märkten weiterhin gut in Nationen wie Indonesien, wo das Nutzungsverhalten stark von SMS geprägt ist. Nokia erhofft sich mit dem Start des Windows-Phone Lumia in Indien und China punkten zu können.

Nordamerika macht laut dem Bericht zwar nur 15 Prozent der weltweit ausgelieferten Feature- und Smartphones aus, aufgrund des hohen Anteils an Highend-Geräten kommt der Markt jedoch auf 40 Prozent des Gesamtwerts aller ausgelieferten Smartphones. “Das unterstreicht neuerlich, was bei den Patentkriegen zwischen Apple, Samsung, Motorola, Google, HTC und Microsoft auf dem Spiel steht”, so Kevin Burden, Vizepräsident des Mobilfunk-Bereich bei ABI Research.

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