BMW ruft seit Mitte Juli wegen möglicher Fehler in Airbag-Systemen in älteren Fahrzeugen der 3er-Reihe weltweit mehr als 1,6 Millionen Autos zurück. Grund für die Maßnahme seien Gasgeneratoren in den Beifahrerairbags, die in seltenen Fällen bersten könnten.

© Reuters_Fabrizio Bensch

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01/30/2015

ADAC findet IT-Sicherheitslücke bei BMW-Fahrzeugen

Technisch versierte Autodiebe hätten bis vor wenigen Wochen unter Umständen bei weltweit 2,2 Millionen BMW-Fahrzeugen via Mobilfunk die Türen öffnen können.

Die Funktionen zum Entriegeln oder zum Steuern der Heizung seien in Autos mit dem sogenannten ConnectedDrive-System über Jahre unzureichend gegen Hackerangriffe geschützt gewesen, teilte der ADAC am Freitag mit. Der Autoclub hatte die Sicherheitslücke bei Tests entdeckt. BMW hat das Problem inzwischen behoben, wie sagte eine Sprecherin des Konzerns.

Der ADAC hatte BMW vor Veröffentlichung über seine Entdeckung informiert. So habe der Hersteller die Sicherheit des Systems erhöhen können, „bevor überhaupt von außen aktiv Daten von Unbefugten abgerufen werden konnten oder auch nur ein Versuch dieser Art gestartet wurde“, sagte die Sprecherin. Eine Gefahr habe nicht bestanden, auch Zwischenfälle seien nicht bekannt. Betroffen waren Autos, die seit März 2010 mit dem Vernetzungs-System ConnectedDrive ausgeliefert wurden.