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17.06.2015

Airbag-Probleme: Toyota ruft 1,37 Mio. Autos zurück

Der japanische Autohersteller muss wegen mangelhafter Airbags wieder über eine Million Autos zurückrufen. Die Gesamtrücklauf beträgt damit bereits knapp drei Millionen Autos.

Wie bereits bei den vorherigen Rückrufaktionen sollen nur Wagen in den USA betroffen sein. Schuld sind fehlerhafte Airbags des Zulieferers Takata. Dabei kann es zu einer gefährlichen Explosion kommen, bei der Teile der Metallverkleidung durch den Innenraum des Autos geschleudert werden. Sechs Todesfälle und zahlreiche Verletzte werden damit in Zusammenhang gebracht.

Über 30 Millionen Fahrzeuge betroffen

Toyota will jetzt auch die Airbags auf der Beifahrerseite austauschen. Damit kommt das Unternehmen einer Forderung der US-Verkehrsaufsicht nach. Damit steige die Zahl der deshalb zurückgerufenen Wagen von Toyota und Lexus in den Vereinigten Staaten auf insgesamt ungefähr 2,92 Millionen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die betroffenen Modelle sind Corolla, Sequoia, Tundra und Lexus SC430.

Toyota ist aber nicht der einzige Hersteller, der von der Rückrufaktion betroffen ist. Auch BMW, Fiat Chrysler, Ford, General Motors, Honda, Mazda, Mitsubishi, Nissan und Subara mussten aufgrund der mangelhaften Airbags riesige Rückrufaktionen starten. Bis Ende Mai waren bereits knapp 34 Millionen Fahrzeuge von der größten Rückrufaktion aller Zeiten betroffen. Diese Zahl steigt nun weiter an.