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09.01.2013

All-In-One-PC von Asus mit Windows und Android

Die Asus Transformer-Serie hat nun auch einen All-in-One-PC im Programm. Das Besondere dabei ist, dass das Gerät sowohl mit Windows als auch mit Android ausgestattet ist. Um das möglich zu machen, sind in dem PC zwei getrennte Systeme vereint.

Asus will das Transformer-Prinzip auf die nächste Stufe heben und stellt auf der CES mit dem Transformer AiO P1810 erstmals einen Hybriden aus Android und Windows 8 vor. Möglich wird das durch eine neuartige Konstruktion: Einerseits besteht das Gerät aus der Basisstation mit Intel-CPU (wahlweise i3, i5 oder i7) samt konventionellen HDs. Andererseits lässt sich das Display mit 18,4 Zoll abnehmen und als externes Android-Tablet benutzen. Dazu ist ein entsprechender Tegra-3-Prozessor samt SSD-Platte und Akku in dem Tablet integriert. Außerdem ist ein Ständer verbaut, über den das Tablet auf einem Tisch aufgestellt werden kann.

Entfernt man das Display vom PC, schaltet das Gerät in den Tablet-Modus und man kommt auf die Android-Oberfläche. Über die integrierte Remote-Desktop-Software Asus Splashtop kann man nun über WLAN auch auf den Windows-Teil des Computers zugreifen, der im Hintergrund auf dem Schreibtisch weiterläuft. Ohne externe Stromversorgung kann das Android-Tab rund zwei Stunden lang bedient werden.

Der Windows-Teil des PCs verfügt darüber hinaus über vier USB-3.0-Anschlüsse und einen HDMI-Augang. Dadurch kann er auch mit einem externen Monitor bedient werden, ohne das dazugehörige Tablet.

Asus Transformer AiO P1810

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Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Asus Transformer AiO P1810

Guter erster Eindruck
Die Idee ist ungewöhnlich, die Ausführung macht aber einen guten Eindruck. Der Tablet-Dock im Stand-PC wirkt stabil und hält das schwere 18,4-Zoll-Display sicher in der Halterung. Die vorhandene Rechenleistung unter Windows reicht außerdem auch aus, um aufwändige Software zu nutzen.

Inwieweit man das Android-Tablet wirklich als Tablet bedienen kann, ist fraglich, da es durch die Größe natürlich alles andere als ergonomisch ist. Die Splashtop-Verbindung zwischen Android und dem Windows-Rechner war beim angetesteten Prototypen nur auf sehr kurze Distanz möglich, beim finalen Gerät soll dies besser werden.

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