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Verhandlungen
02/23/2012

Amazon nimmt tausende E-Books aus dem Verkauf

Nach Streitigkeiten über den Preis, hat das Online-Versandhaus über 4000 E-Books der Independent Publisher Group aus dem Verkauf genommen. Der Schritt könnte weitläufige Folgen auf den E-Book-Handel haben.

Nachdem der Vertrag mit dem Verleger-Zusammenschluss  Independent Publisher Group ausgelaufen ist, wollte Amazon in einer neuen Vereinbarung geringere Einkaufspreise für die E-Books aushandeln. Nachdem die Verhandlungen zu keinem Ergebnis kamen entschied Amazon, die elektronischen Bücher aus dem Verkauf zu nehmen. Gedruckte Ausgaben der Verleger waren dabei nicht betroffen.

Die Independent Publisher Group ist eine Vereinigung mehrerer unabhängiger Verlagshäuser. Der Präsident Mark Suchomel erklärt gegenüber der New York Times, dass er in den Verhandlungen an seine Grenzen gestoßen ist: „Wir konnten einfach nicht weiter gehen“.

Amazons Machtdemonstration könnte das E-Book Geschäft nachhaltig beeinflussen. Experten gehen davon aus, dass der Kindle-Hersteller seine marktbeherrschende Stellung auch in Zukunft bei Preisverhandlungen ausspielen könnte. Amazon steht derzeit unter dem Druck der Anleger, seine Gewinnspanne zu erhöhen, gleichzeitig aber mehr E-Books zu verkaufen, um die Dominanz seiner Kindle-Reader zu garantieren.

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