Produkte 11.05.2018

Android-Gerätehersteller zu Sicherheits-Updates verpflichtet

© Bild: REUTERS / STEPHEN LAM

Mit einer neuen Vereinbarung will Google die Hersteller von Android-Geräten zu mehr Sorgfalt bei Sicherheits-Updates zwingen.

Laut einer vor einem Monat vorgestellten Studie der deutschen Cybersecurity-Firma Security Research Labs gibt es bei der Auslieferung von Sicherheits-Updates für Android-Smartphones und -Tablets massive Versäumnisse. Viele Patches werden nicht ausgeliefert, im schlechtesten Falle wird eine Auslieferung vorgetäuscht, der Patch fehlt aber weiterhin. Mit einer neuen Maßnahme will Google nun Ordnung schaffen.

Vertragliche Verpflichtung

Wie XDA Developers berichtet, wird das Unternehmen in seinen Verträgen mit Herstellern (OEM) eine Klausel hinzufügen, die die Auslieferung von Patches garantieren soll. Die Ankündigung stammt vom Leiter der Android-Sicherheitsabteilung bei Google, David Kleidermacher. "Diese Maßnahme wird zu einer massiven Steigerung der Anzahl an Geräten und Nutzern führen, die regelmäßig Sicherheits-Patches erhalten", kündigt er auf der Entwicklerkonferenz Google I/O an.

 Die genauen Details der neuen Vertragsklausel zwischen Google und den OEM sind noch nicht bekannt. So ist derzeit etwa noch unklar, in welchen Intervallen die Auslieferung von Patches garantiert werden muss.

( futurezone ) Erstellt am 11.05.2018