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01.03.2012

Angetestet: LG Optimus 3D Max

Das Handy kann 3D-Inhalte ohne Einsatz einer Brille darstellen. Mittels zwei Kameralinsen können auch Fotos und Videos in 3D geschossen werden. Die futurezone hat das Optimus 3D Max ausprobiert.

LG hat mit dem Optimus 3D Max den direkten Nachfolger des ersten Optimus 3D vorgestellt. Im Gegensatz zu den meisten, neu angekündigten High-End-Smartphones ist die zentrale Recheneinheit kein Quad-, sondern ein Dualcore-Prozessor mit 1,2GHz. Dazu wurde ein GB RAM verbaut. Das Display misst 4,3 Zoll und hat eine Auflösung von 840 x 480. Wie beim Vorgänger ist für den 3D-Effekt keine Brille notwendig.

Damit Fotos und Videos auch in 3D aufgenommen werden können, sind zwei Kameralinsen mit jeweils acht Megapixel verbaut. Betriebssystem ist Android Gingerbread, ein Update auf Ice Cream Sandwich wurde aber für kurz nach Marktstart in Aussicht gestellt.

Einer der Gründe, wieso LG noch auf die ältere Android-Version setzt, könnte sein, dass die speziellen 3D-Anwendungen und Treiber noch nicht für die neue Version angepasst sind. Wie auch schon beim alten Optmus 3D werden die stereoskopischen Anwendungen gesammelt im "3D Hub" angezeigt.

Der 3D-Effekt funktioniert auf dem neuen Smartphone genauso wie beim Vorgänger und sieht auch gleich aus. So muss der richtige Betrachtungswinkel wieder genau getroffen werden, damit das 3D-Erlebnis möglich wird.

Rein äußerlich ist das 3D Max kompakter als sein Vorgänger. Die Ausbuchtungen für die beiden Kameras an der Rückseite sind fast vollständig weggefallen. Dadurch ergibt sich ein Formfaktor, der normalen Smartphones sehr ähnlich ist. Die Verarbeitung macht insgesamt einen guten Eindruck, das Gehäuse wirkt stabil.

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