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09.09.2015

Apple stellt Business-Tablet iPad Pro vor

Apple will Microsofts Surface Konkurrenz machen und hat ein neues iPad vorgestellt. Das iPad Pro ist deutlich größer als bisherige Apple-Tablets.

Als eines der Highlights der Apple-Keynote bringt CEO Tim Cook "die größten Nachrichten bei iPad seit es das iPad gibt". Vorgestellt wird das bereits erwartete iPad Pro. Dieses weist ein 12,9-Zoll-Display mit 2732 x 2048 Pixeln auf (264 ppi). Apples Phil Schiller spricht vom "fortschrittlichsten Display, das wir jemals gebaut haben". Im Inneren werkt ein A9X-Chip, der doppelt so schnell wie sein Vorgänger A8X sein soll.

Apple iPad Pro in Bildern

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iPad Pro

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Smart Keyboard

Das iPad Pro besitzt ein Soundsystem mit vier Lautsprechern. Dennoch ist das Tablet nur 6,9 Millimeter dünn und 712 Gramm schwer. Das Touchscreen-Keyboard passt sich verschiedenen Apps dynamisch an. Für besseres Tippen präsentiert Apple aber auch ein neues Hardware-Accessoire, das "Smart Keyboard". Mit dem iPad Pro wird es durch einen neuen Anschluss, den "Smart Connector" in Form kleiner Metallpunkte am iPad-Rahmen, verbunden.

Apple Pencil und Smart Keyboard

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Apple iPad Pro Zubehör

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Apple Pencil

Zusätzlich zum physischen Keyboard gibt es einen Datenstift, den " Apple Pencil". Bei Bedienung mit Stift werden Eingaben angeblich doppelt so präzise verarbeitet. Dabei werden auch Druck und Stift-Neigung analysiert. Hier kommt das ebenfalls vorab erwartete "Force Touch"-System von Apple zum Einsatz. Der Stift enthält einen Akku, der über den Lightning-Anschluss des iPads aufgeladen werden kann.

Auftritt für Microsoft

Als besondere Überraschung während einer Apple-Keynote kann man wohl den Auftritt von Microsoft werten, der mit dem Surface Pro 3 einen direkten Konkurrenten anbietet. Der Apple-Konkurrent zeigte Produktivitäts-Lösungen für das iPad Pro. Gezeigt wurden Word- und Excel-Apps am iPad Pro. Die Büro-Programme sollen dank der Multitasking-Fähigkeiten des Business-Tablets flüssig parallel laufen. Mit dem Apple Pencil kann man Grafiken direkt in Microsofts PowerPoint zeichnen.

Auftritt für Adobe

Auch der Grafik-Spezialist Adobe zeigte Apps für das iPad Pro. Demonstriert wurde etwa das Gestalten von Dokumenten mit Fotos und über 1000 verschiedenen Schriftarten. Die Photoshop-App erhält Gesichtserkennungs-Fähigkeiten. Verschiedene Stifthaltungen lösen unterschiedliche Effekte im Bildbearbeitungsprogramm aus. Die Adobe-Apps für das iPad Pro werden im Oktober veröffentlicht werden.

Gesundheitsbereich

Zuletzt wurde das iPad Pro im Zusammenhang mit einer Gesundheits-App gezeigt. Eine App für Ärzte soll mit einer Art digitalem, interaktiven Lexikon bei der Behandlung von Patienten helfen. Auch hier kann der Apple Pencil zum Einsatz kommen. Wie mit einem Skalpell kann man virtuelle Körper zerschneiden und verschiedene Gewebeschichten enthüllen.

Die Preise

Das iPad Pro wird 799 Dollar mit 32 GB Speicher kosten. Die Version mit 128 GB Speicher kostet 949 Dollar. Mit 128 GB und LTE-Modul (zusätzlich zu WLAN) kostet das Tablet 1079 Dollar. Das Smart Keyboard kostet 169 Dollar.

iPad Mini 4

Fast nur in einem Nebensatz erwähnt wird eine weitere iPad-Neuvorstellung. Das iPad Mini 4 ist eine neue, kleinere Version des iPad Air 2. Es ist 6,1 mm dünn und 299 Gramm schwer. Das Mini 4 hat einen A8-Prozessor und Touch ID.

Es ist ab sofort ab 389 Euro (16 Gigabyte Speicher) erhältlich, mehr Speicher (64 oder 128 Gigabyte) kostet jeweils 100 Euro extra. Zudem wird ein LTE-Modell angeboten - für einen Aufpreis von 120 Euro. Das iPad mini 2 wird dafür aber nun stark verbilligt angeboten. Die günstigste Variante kostet lediglich 289 Euro (16 Gigabyte), für das 32-Gigabyte-Modell werden 339 Euro fällig.