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01.12.2011

Australien hebt Galaxy-Tab-Verbot auf

Samsung setzt sich mit seiner Berufung in Australien durch, das Verkaufsverbot soll bald fallen. Gleichzeitig geht Apple in Deutschland gerichtlich gegen eine veränderte Version des Tablet-PCs vor, mit der Samsung ein Verkaufsverbot umgehen wollte.

Ein australisches Gericht hat am Mittwoch das Verkaufsverbot im Land für den Tablet-PC Galaxy Tab 10.1 des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung aufgehoben. Der Berufung von Samsung werde stattgegeben, heißt es in dem Urteil der zuständigen Richter des Bundesgerichts in Sydney. Allerdings steht noch eine Abschlussanhörung aus; das Verkaufsverbot gilt zudem noch bis Freitag.

Hintergrund ist ein monatelanger Streit zwischen Samsung und dem US-Konkurrenten Apple, der Samsung Verstöße gegen Patente für Touchscreen-Technologien vorwirft. Samsung hatte Berufung gegen das Urteil in Australien zu dem Verkaufsverbot eingelegt.

Deutschland: Apple geht gegen veränderte Version vor
Gleichzeitig beantragt Apple vor dem Landgericht Düsseldorf eine einstweilige Verfügung gegen das veränderte Modell für den deutschen Markt, mit dem das ursprüngliche Verkaufsverbot umgangen werden soll.

Samsung änderte für Deutschland das Aussehen des Geräts und nannte es Galaxy Tab 10.1N. Für den 22. Dezember setzte das Landgericht einen Anhörungstermin an, eine Entscheidung fällt erst im kommenden Jahr.

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