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25.11.2018

Die faltbaren Smartphones haben ein Namensproblem

Endlich werden Handys mit faltbaren Displays Realität. Wenig kreativ zeigen sich die Firmen jedoch bei der Namensfindung.

Mit LG, Huawei und Samsung wollen gleich drei der bekannteren Smartphone-Hersteller ein Gerät mit faltbarem Display auf den Markt bringen. Inwiefern das seit gefühlten Jahrzehnten diskutierte Konzept in der Praxis wirklich Konsumenten begeistern wird, bleibt abzuwarten, zumal mit hohen Preisen zur rechnen ist. Ein bisschen mehr Kreativität werden die Marketingabteilungen aber auf jeden Fall brauchen. Denn wie durchgesickerte Informationen zeigen, kommen alle auf den gleichen Namen für ihr Produkt: Flex.

Flex vs. Fold vs F

Derzeit ist allerdings noch nichts fix entschieden. Samsung dürfte die Bezeichnung aber gut gefallen. So heißt nicht nur das vorgestellte Display "Infinity Flex", neuesten Berichten zufolge soll auch das Smartphone "Galaxy Flex" oder "Samsung Flex" heißen. Bislang wurde über das Samsung-Handy auch unter der Bezeichnung "Galaxy F" diskutiert. Huawei, der aus heutiger Sicht heißeste Konkurrent bei faltbaren Handys bemüht sich gerade um vier Markenbezeichnungen. Neben "Mate Flex" und "Mate Flexi" gibt es auch noch "Mate F" und "Mate Fold" zur Auswahl.

LG wiederum, der wohl einzige Hersteller, der ein biegbares OLED-Display produzieren und etwa an Huawei liefern könnte, hat ebenfalls mehrere Produktbezeichnungen registrieren lassen. Neben - Überraschung! - "Flex" hält LG "Foldi" und "Duplex" für tolle Bezeichnungen. Da die Marken unter der Kategorie " Smartphones" angesucht wurden, ist davon auszugehen, dass LG nicht nur die Displays für andere Hersteller liefern, sondern auch selbst mit eigenen faltbaren Handymodellen in den Markt einsteigen will.