Hand holdings weak and strong password.

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Dropbox macht seinen Passwort-Manager gratis

Der Passwort-Manager, den Dropbox im Jahr 2020 für seine zahlenden Kunden eingeführt hat, soll künftig auch nicht-zahlenden Usern gratis zur Verfügung stehen. Wie der Clouddienst ankündigte, wird die Funktion ab Anfang April freigeschaltet. Die Verschlüsselung sorge dafür, dass nur der Nutzer, nicht aber Dropbox die gespeicherten Passwörter kenne. Mit dem Dienst wolle man den Log-in auf Webseiten so angenehm wie möglich gestalten.

Alternative zu Lastpass

Dass Dropbox ausgerechnet jetzt mit diesem Angebot in den Markt drängt, ist kein Zufall. Das Unternehmen will offensichtlich die Gunst der Stunde ausnutzen, nachdem der populäre Passwortmanager LastPass ab heute in der Gratis-Version stark eingeschränkt ist. So müssen sich LastPass-User nun entscheiden, ob sie den Manager auf Laptops und PCs oder auf mobilen Geräten nutzen wollen. Auch der E-Mail-Support wird eingestellt.

Doch auch die Dropbox-Alternative hat einen gewaltigen Haken. So ist der Dienst auf das Speichern von gerade einmal 50 Passwörtern begrenzt. Dropbox versucht die Einschränkung so zu verkaufen, dass man damit zumindest die wichtigsten Log-ins sicher speichern könne.

Damit führt Dropbox aber den Vorteil eines Passwortmanagers ad absurdum. Denn genau dieser soll ja eigentlich dabei helfen, für jeden Webdienst ein eigenes Passwort zu erstellen, damit man im Falle eines Hacks oder Datenlecks nicht auch auf anderen Webseiten kompromittiert ist.

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