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08/14/2020

Eigene Fahrspuren für selbstfahrende Autos in Michigan

Auf den Fahrspuren sollen zukünftig auch öffentliche Verkehrsmittel Platz finden.

Zwischen Detroit und Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan – eine Strecken von fast 70 Kilometer – sollen eigene Fahrspuren für selbstfahrende Autos gebaut werden. Gemeinsam mit dem privaten Partner Cavnue will der Bundesstaat damit nicht nur den ersten "Auto-Korridor" dieser Art entwickeln, sondern vor allem den Menschen einen besseren Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln bieten. 

Die Spuren sind demnach nicht nur für kleinere Pkw vorgesehen, sondern sollen unterschiedlichen Arten von selbstfahrenden Autos – beispielsweise auch großen Frachtfahrzeugen – angepasst werden. Herkömmliche Autos werden auf diesen Fahrstreifen nicht erlaubt sein.

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Beratungsausschuss geplant

Zahlreiche Hersteller wie Ford, General Motors, Waymo, Toyota oder BMW haben ihre Unterstützung angeboten. Gemeinsam mit Cavnue wollen sie einen Beratungsausschuss gründen, um „neutrale Standards“ für die Integration des Korridors so auszuarbeiten, dass keiner der Erstausrüster benachteiligt ist.

Bis die Spuren zur Anwendung kommen, kann es laut CNET noch Jahre dauern. In der ersten Phase soll die Fahrbahn entworfen und getestet werden. Alleine diese Phase soll 2 Jahre dauern. Danach soll der Bau der Fahrbahnen folgen. Auch sogenannte "Opportunity Zones" ("Gelegenheitszonen") wie der Detroit Airport oder akademische Einrichtungen sollen später in der Zukunft miteinander verbunden werden. 

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