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08/03/2020

Nembot ist ein “pandemiesicheres” selbstfahrendes Auto

Der Kleinwagen hat einen modularen Innenraum und kann für verschiedene Einsatzzwecke konfiguriert werden.

Das Designstudio Manyone hat das Konzept für den Nembot vorgestellt. NemBot steht für Non-Emergency Medical Robots (Medizinische Roboter für Nicht-Notfälle).

Manyone bezeichnet das Kleinfahrzeug als „pandemic-proof“, also pandemiesicher. Die Idee ist, dass der Kleinwagen kurze Strecken autonom fährt.

Der modulare Transportraum ist abgeschottet. Er ist groß genug für ein Krankenbett, einen Sitzbereich für eine Person oder eine Person im Rollstuhl. In Innenraum können auch UV-Lichter zur Desinfektion angebracht werden. So kann sich etwa nach dem Transport einer isolierten Person das Auto selbst desinfizieren, während es an der Ladestation steht und auf den nächsten Einsatz wartet.
 

Durch eine verstellbare Hydraulik an der Hinterachse kann das Fahrzeug angehoben oder gesenkt werden, um den Zugang für einen Rollstuhl oder ein Krankenbett auf Rädern vom Gehsteig aus zu erleichtern.

Der modulare Innenraum könnte auch als Kühltransport für Impfstoffe genutzt werden. So können medizinische Transporte in Orte unter Quarantäne geliefert werden, ohne, dass dadurch ein menschlicher Fahrer gefährdet wird.

Antrieb und die Lenkung erfolgen ebenfalls durch die Hinterachse. So soll der Nembot im engen Stadtbereich wendig sein und besonders einfach einparken können. Die Maximalgeschwindigkeit würde 32 km/h betragen. Laut Manyone sei dies für verkehrsreiche Städte völlig ausreichend. Ein Transport-Van ist in New York durchschnittlich mit nur 11 km/h unterwegs.

Konvoi-Modus

Das Konzept sieht einen Konvoi-Modus für längere Strecken vor. Das Fahrzeug an der Spitze ist ein Elektroauto mit höherer Zuglast, das von einem Menschen gesteuert wird. Dieses dient gleichzeitig als Ladestation für die bis zu 6 Nembots, die dahinter angekoppelt sind.

So können die Nembots etwa in andere Stadtteile gebracht werden, wo sie dann autonom ausschwärmen und zu den Zielen fahren. Danach kehren sie zum Zugfahrzeug zurück.

Nach diesem Prinzip könnten nach der Pandemie Lebensmittel- oder Paketlieferung gemacht werden. Laut Manyone sei auch ein Einsatz als Müll-Sammelfahrzeug denkbar. Ob sich schon konkret Unternehmen für das Nembot-Konzept interessieren, ist nicht bekannt.

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