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09.01.2015

Eine Smartwatch für jeden Geschmack

Der Smartwatch-Boom macht auch vor der CES nicht halt, dutzende neuer Geräte wurden vorgestellt. Die futurezone hat versucht, sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas stand heuer mehr im Zeichen von Smartwatches als je zuvor. Der Trend zu den intelligenten Zeitanzeigern, die sich per Bluetooth mit dem eigenen Smartphone verbinden lassen, kündigte sich zwar bereits in den vergangenen Jahren an, derart große Ausmaße wie 2015 hatte es jedoch noch nie. Laut der Consumer Electronics Association, den Veranstaltern der CES, belegen Messestände von Smartwatch-Herstellern dieses Jahr rund 185 Quadratmeter, mehr als doppelt so viel als im Jahr zuvor. Ein Grund dafür mag wohl auch die lang erwartete Apple Watch sein, die Gerüchten zufolge im März auf den Markt kommen soll.

Galerie: Apple Watch im Vergleich mit aktuellen Smartwatches

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Große Hersteller wie Samsung, Sony oder LG hielten sich auf der CES mit Neuvorstellungen zwar zurück, dafür gibt es zahlreiche kleinere Unternehmen, die den Markt nun aufmischen wollen und sich an Uhren in allen möglichen Farben und Formen versuchen. Teilweise wurden auch Modelle vorgestellt, die den gewöhnlichen analogen Uhren zum Verwechseln ähnlich sehen.

Analog und smart

Die

Uhren von Martian Watches
sind etwa Hybridmodelle aus gewöhnlicher analoger Armbanduhr und Smartwatch. Neben dem Ziffernblatt mit Zeigern befindet sich auf dieser Uhr noch ein kleines Display, über das man etwa eingehende SMS-Nachrichten oder Anrufe am Handy ablesen kann. Die Uhr wird dabei von einer gewöhnlichen Knopfbatterie gespeist, während das Display seinen Strom über einen kleinen Akku bekommt, der alle vier bis fünf Tage geladen werden muss.

Galerie: Martian Smartwatch

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Martian Smartwatch

Martian Smartwatch

Martian Smartwatch

Der Vorteil dieses Designs: Geht dem Display der Akku aus, kann man dennoch die Zeit ablesen. Die neuen Modelle sind darüber hinaus mit einem Mikrofon und einem kleinen Lautsprecher ausgestattet, sodass man per Sprachsteuerung sein Smartphone kontrollieren kann. Die Uhren sind in zahlreichen verschiedenen Designs ab rund 200 Euro erhältlich. Zuletzt ging der Konzern eine Kooperation mit der Modemarke Guess ein.

Einen optisch ähnlichen Ansatz verfolgt das Unternehmen Ezio. Auf den Uhren ist jedoch kein Display angebracht, sondern kleine Icons, die bei einem Ereignis am Handy aufleuchten. Außerdem vibriert die Uhr, um den Träger auf eine Benachrichtigung aufmerksam zu machen. Auch diese Uhren sind ab 200 Euro im Handel erhältlich.
Wer nicht auf seine geliebte analoge Uhr verzichten möchte, bekommt von Montblanc mit dem e-Strap eine Alternative. Dieses Gerät wird an einem handelsüblichen 20/22mm-Armband montiert. Es verfügt über ein OLED-Display, das Benachrichtigungen anzeigt und zum Steuern des Musik-Players sowie der Kamera verwendet werden kann. Der e-Strap ist mit Android und iOS kompatibel, ist ab Juni verfügbar und kostet 350 Euro.

Rund und sportlich

Einen günstigen Einstieg will

Alcatel bieten
. Der Hersteller hat eine runde Smartwatch entwickelt, die lediglich 100 Euro kosten soll und mit einem selbstentwickelten Betriebssystem ausgestattet ist. Die Onetouch Watch zeigt nicht nur Nachrichten an, sondern ermöglicht es auch, sich Navigationsanweisungen direkt aufs Handgelenk liefern zu lassen. Mit einer Akkuladung soll man die Uhr drei bis fünf Tage verwenden können.

Alcatel Onetouch Watch in Bildern

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Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Alcatel Onetouch Watch

Auch der Hersteller Garmin

versucht sich an Smartwatches
und stellte auf der CES gleich mehrere Modelle vor, die sich in erster Linie an Sportler richten. Die Uhren sind dabei mit einem GPS-Modul ausgestattet und können so so etwa die Wege aufzeichnen, die man laufend, per Rad oder schwimmend zurücklegt. Der Hersteller will außerdem Software-Entwickler dazu bringen neue Apps für die Vivosmart-Uhr zu entwickeln und stellt aus diesem Grund auch eine offene Programmierschnittstelle zur Verfügung.
Wie bei der immer noch beliebten Smartwatch Pebble setzen aber auch einige Hersteller auf eInk-Displays, die man aus eReadern kennt. Diese haben eine längere Akkulaufzeit und sind meist günstiger als andere Smartwatches. Lenovo präsentierte unter anderem das Vibe Band für 89 Dollar, das auf ein längliches eInk-Display setzt und darauf Uhrzeit und Benachrichtigungen anzeigt. Zudem zeichnet die nur 30 Gramm leichte Smartwatch die Aktivität des Trägers auf.