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Erste Tesla-Model-3-Tester: "Übung im Minimalismus"

"Ich habe ein wenig gebraucht, um mich zu orientieren - kein Speedometer, keine Ablenkung im Cockpit. Stattdessen gab es nur eine kontinuierliche, feine Linie zwischen mir und der Straße vor mir", schreibt ein Redakteur von "The Verge", der unter den ersten waren, der den neuen Model 3 von Tesla ausprobieren konnte.

"Nachdem der Wagen so gehypt worden war, war ich überrascht, dass meine erste Reaktion ein Gefühl von großer Freude war. Es war kein steriles, langweiliges, billiges Gefühl. Es war etwas anders. Das hier war eine Übung in Minimalismus. Das hier war das, was Elon Musk vor 14 Jahren versprochen hatte."

Keine überflüssigen Dinge

Die Devise von Elon Musik lautet diesmal: „Es gibt in dem Auto nichts, was dort nicht unbedingt sein muss. Keine herausfahrenden Türgriffe, wie beim großen Bruder Model S. Zunächst einmal keine Option eines Vierradantriebs, der einen zweiten Elektromotor braucht."

Weitere Tester zeigen sich begeistert vom Fahrzeug, auch wenn es sich nur um kurze Testfahrten handelte. Insbesondere das Fahrgefühl wird positiv hervorgehoben. Als etwas gewöhnungsbedürftig wird von manchen aber das minimalistische Cockpit empfunden, das um Instrumente erleichtert wurde und lediglich über einen 15-Zoll-Touchscreen-Bildschirm verfügt.

Auch auf einen Schlüssel wird vollständig verzichtet, stattdessen kommt das Smartphone mitsamt App zum Einsatz.

Vorbestellungen

Musk hat in Teslas Werk im kalifornischen Fremont östlich von San Francisco die ersten 30 Model-3-Wagen an ihre Besitzer übergeben. Inzwischen hat das Unternehmen mehr als eine halbe Million Vorbestellungen für das Fahrzeug, sagt Musk. Die meisten davon stammten aus dem Heimatmarkt USA. Es ist das erste Update zu der Zahl, nachdem sich zur Ankündigung des Model 3 im Frühjahr vergangenen Jahres binnen weniger Wochen mehr als 370.000 Menschen auf die Warteliste setzen ließen.

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