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26.04.2017

Galaxy Note 7: Aufbereitete Geräte ab Juni im Handel

Nach dem Debakel um sich spontan entzündende Akkus sollen Samsungs Note-7-Smartphones eine zweite Chance im Handel bekommen.

Samsung plant offenbar, die Note-7-Smartphones, die seit der Rückrufaktion im vergangenen Jahr in den Lagern verstauben, nocheinmal in den Handel zu bringen. Ab Juni sollen die Geräte, die nach den Akku-Problemen überarbeitet wurden, von Mobilfunkern an den Mann gebracht werden. Vorerst ist die Aktion aber auf den südkoreanischen Markt beschränkt, wie theverge berichtet. Drei Mobilfunker sollen die Geräte dort verakufen. Über den Preis wird derzeit noch verhandelt. Gerüchten zufolge werden die aufbereiteten Smartphones unter dem Namen "Galaxy Note 7 R" in den Handel kommen und ungefähr 570 Euro kosten, also etwa 250 Euro weniger als beim ersten Versuch. Zwischen drei und vier Millionen Geräte wurden von Samsung in Südkorea zurückgerufen, etwa 300.000 davon sollen unter dem neuen Namen in den Handel kommen.

Laut der koreanischen Tech-Seite ET News sollen die überarbeiteten Geräte über einen kleineren Akku verfügen als die ursprüngliche Version. Die Kapazität soll bei 3200 mAh liegen, im Gegensatz zu den 3500 mAh bei den Geräten, die mit explodierenden Akkus für Aufmerksamkeit sorgten. Das würde zu den Berichten passen, die einen zu eng eingepassten Akku für die Probleme beim Originalmodell verantwortlich machten. Ob Samsung auch in anderen Märkten aufbereitete Note-7-Phones anbieten wird, ist derzeit noch offen. Der Konzern verlautbarte, dass es bei der Recycling-Aktion um eine Maßnahme zur Linderung des negativen Einfluss auf die Umwelt durch eine mögliche Entsorgung gehe. Für die USA hat Samsung eine Markteinführung der sanierten Geräte bereits ausgeschlossen.