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07.10.2013

Größeres iPhone mit 4,8 Zoll Display erwartet

Jefferies-Analyst Peter Misek erwartet, dass das nächste iPhone mit einem 4,8 Zoll Display ausgestattet wird. An der Börse erhält die Apple-Aktie wieder eine Kaufempfehlung.

Nach dem Launch ist vor dem Launch, vor allem wenn es um Apple und sein iPhone geht. Kaum ist das iPhone 5S mit unveränderter Display-Größe zum Vorgängermodell auf dem Markt, üben sich Marktanalysten mit Vorhersagen zum Nachfolger. In den Chor derjenigen, die von einem größeren Display beim iPhone 6 ausgehen, stimmt nun auch Jefferies-Analyst Peter Misek ein. "Das iPhone 6 wird ein 4,8 Zoll Display haben", so Misek, der den Anteil an Smartphones mit über 4 Zoll Displaygröße im Jahr 2014 auf über 50 Prozent schätzt.

Nächstes iPhone größer

Gerüchte, dass Apple ein größeres iPhone in Betracht zieht, gibt es schon seit der Einführung des iPhone 5. Auch im futurezone-Test des neuen iPhone 5S kamen wir zum Schluss, dass der derzeitige Formfaktor beim iPhone ausgereizt ist. Misek zufolge würde Apple beim nächsten iPhone-Launch von einem überdurchschnittlichen Upgrade-Ansturm profitieren, da ein neuer Formfaktor bestehende User stärker zum Kauf eines neuen iPhones animieren könnte.

Die Investment-Firma Jefferies, der Misek angehört, ist Apple nun wieder freundlicher gesinnt. Nachdem man die Kaufempfehlung für die Aktie rund um den iPhone 5 Launch im vergangenen Jahr zurücknahm, sieht man nun wieder einen Preisanstieg von 491 auf 600 Dollar als wahrscheinlich und stuft die Aktie wieder als "kaufen" ein. Misek führt diese Einstufung auf Gespräche mit Apple-Zulieferern zurück, die ihrerseits Apple mit sinkenden Komponentenpreisen entgegenkommen sollen.

Prognosen nicht immer zutreffend

Misek, der in Medien immer wieder als angesehener Apple-Analyst zitiert wird, lag in der Vergangenheit aber auch schon öfter falsch mit seinen Prognosen. So rechnete er schon 2012 fix mit einem Apple-Fernseher. Dass Apple nicht schon beim diesjährigen iPhone-Launch auf größere Displays setzen wird, sagte Misek Anfang dieses Jahres allerdings korrekt voraus. Er führte die Entscheidung damals allerdings auf Produktionsprobleme zurück.