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16.10.2012

Hands-on: Das neue Asus Padfone 2 überzeugt

Asus hat den Nachfolger des Handy-Tablet-Hybriden Padfone vorgestellt. Das Padfone 2 ist eine deutliche Verbesserung zu seinem Vorgänger und macht schon in einem ersten Hands-On der futurezone einen ordentlichen Eindruck und überzeugt durch schnelle Leistung und ein gutes Display.

Das Padfone 2 fühlt sich sehr gut an. Die in konzentrischen Kreisen geriffelte Plastik-Rückseite ist griffig und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Das gesamte Gerät wirkt sehr massiv, was auch auf den fest verbauten Akku zurückzuführen ist. Der Micro-SIM-Kartenslot befindet sich an der Oberseite und wird, ähnlich wie beim iPhone, mit einem Tool oder einer Büroklammer geöffnet.

Die Kanten des Padfone 2 sind angenehm abgerundet. Der hübsche Gesamteindruck wird nur durch ein Plastikelement an der Unterseite leicht getrübt, das farblich nicht ganz mit der restlichen Front harmoniert. Auch ein kleiner Spalt ist zwischen der Front und dem Plastikunterteil sichtbar. Schön gelöst ist hingegen der Lautsprecher, der nicht wie bei anderen Smartphones ein Gitter oder eine Leiste mit Löchern ist, sondern eine durchgehende, Chrom-farbene Leiste.

Das 4,7-Zoll-Display des Padfone 2 ist besonders hell. Auch bei der maximalen Helligkeit, bzw. dem „Outdoor-Modus", waschen die Farben nicht aus. Der Betrachtungswinkel ist sehr gut, auch bei reduzierter Display-Helligkeit.

Bilderstrecke

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Leistung
In Benchmarks schneidet das Padfone 2 durch seinen neuen Cortex A15 Quadcore-Prozessor und den 2GB RAM außergewöhnlich gut ab. AnTuTu liefert 8517 Punkte, Quadrant 7540 und Vellamo 1982.

Auch beim Navigieren auf aufwendigen Websites und Pinch-to-Zoom-Gesten kommt es nicht ins Stocken. Lediglich bei der Handschrifterkennung dauert das Umwandeln des Gekritzels in Text etwas länger – dafür sind die Ergebnisse trotz Touchscreen-Sauklaue aber meist akkurat. Als Betriebssystem ist derzeit noch Android 4.0 installiert, ein Upgrade auf Jelly Bean 4.1 ist angedacht.

Kamera
Die Kamera-App liefert die versprochenen sechs Bilder pro Sekunde in voller Auflösung, wenn man mit dem Finger auf dem Touchscreen-Auslöser bleibt. Lässt man ihn los, kann man auswählen, welche Bilder man behalten und welche man löschen will.

Neben einem HDR-Modus gibt es auch einen Beauty-Modus, der mit mehreren Parametern angepasst werden kann. Über einen Regler kann man etwa die Wangen dünner machen – das Resultat wird in Echtzeit am Display angezeigt, noch bevor man das Foto macht. Die Ergebnisse sehen aber manchmal mehr nach Alien-Mutationen als verhübschten Porträts aus.

Dock
Das mitgelierte Tablet-Dock hat zwar immer noch ein 10,1 Zoll Display mit 1280 x 800 Pixel, aber auch von diesem ist der Betrachtungswinkel besser geworden. Die maximale Helligkeit des eigentlichen Padfone 2 erreicht das Dock-Display aber nicht, ebenso wenig wie die Schärfe der Asus-Tablets mit 1920 x 1200 Pixel Auflösung.

Die Verarbeitung des Docks ist in Ordnung. Rund um das Display ist jedoch ein leicht erhobener Rand, wie bei vielen andere Tablets auch, der nicht besonders hübsch ausschaut und sich auch nicht gut anfühlt. Im Querformat liegt das Tablet-Dock gut in der Hand, da es mit 645 Gramm (inklusive Smartphone) nicht besonders schwer ist. Es ist auch angenehm dünn, da es nur im Bereich des gedockten Smartphones dicker wird. Im Hochformat hält es sich etwas seltsam, wenn die Finger halb auf dem angedockten Handy und halb auf der Dock-Rückseite aufliegen.

Stabil durch Dichtung
Obwohl der Andock-Mechanismus des Padfone 2 jetzt ohne Klappe auskommt, steckt das Handy stabil im Dock und konnte auch durch heftiges Schütteln nicht zum Herausfallen gebracht werden. Dafür sorgen ua. Gummidichtungen an der linken und rechten Seite des Docks. Eine mechanische Sperre, wie etwa ein Knopf, den man drücken muss, ist dadurch nicht nötig. Will man das Padfone 2 wieder als Smartphone nutzen, schiebt man es einfach aus dem Dock heraus.

Die Handschrifterkennung und Notizfunktion macht im Dock aufgrund des größeren Displays natürlich mehr Sinn als am Smartphone. Die Übersetzfunktion funktioniert auf beiden Geräten gut. Dazu drückt man auf das eingeblendete Icon, das sichtbar ist, wenn die Funktion aktiviert wurde. Jetzt zieht man mit dem Finger einfach eine Linie über das Wort oder den Satz, den man übersetzt haben will. Damit die Übersetzung angezeigt wird, muss eine Online-Verbindung vorhanden sein.

Steckt das Padfone 2 im Tablet-Dock, können Fotos nur mit maximal 5,5 Megapixel aufgenommen werden. Das liegt daran, dass das Smartphone im Hochformat im Tablet-Dock steckt und deshalb nur ein Teil des Sensorbereichs genutzt werden kann, um ein Bildschirm-füllendes Querformat-Bild zu erhalten.

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