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Happy Birthday iMac: Der Computer, der vor 20 Jahren Apple rettete

Wie der 2011 verstorbene Steve Jobs in einem Interview verriet, stand Apple 1997 mit dem Rücken zur Wand und war nur noch 90 Tage von der Pleite entfernt. Der Rivale Microsoft hatte den Hersteller aus Cupertino in die Enge getrieben. Jobs, der in den späten 90er-Jahren an die Spitze des Unternehmens zurückkehrte, leitete drastische Maßnahmen ein. Die Trendwende brachte der iMac, der als erstes Produkt unter Jobs wiedererlangter Herrschaft am 15. August 1998 präsentiert wurde (Im Video ab Minute 16).

Freundliche Alternative

Der ungewöhnliche Desktop-Computer brachte Farbe in das damals triste Computer-Geschäft und wurde als freundliche Alternative zu den grau-beigen-Konkurrenzmodellen angepriesen. Der iMac G3 brachte bei Apple auch das damals neue USB zum Einsatz und verzichtete auf ein Diskettenlaufwerk. Das farbige Design wurde viel gelobt. Nicht wenige rümpften allerdings auch die Nase. Am Erfolg des iMac änderte das aber nichts.

Apple bewarb seinen neuen Desktop-Rechner in TV-Spots in den USA auch mithilfe des Schauspielers Jeff Goldblum („Jurassic Park“):

Zahlreiche Redesigns

Im Laufe der Jahre folgte eine Reihe von Redesigns. Apple berücksichtigte dabei Beschwerden und Anregungen von Nutzern. Der All-in-one-Formfaktor, der Upgrades schwierig macht, blieb aber erhalten.

In den vergangenen Jahren blieb das Erscheinungsbild des iMacs im Gegensatz zu den Anfangsjahren weitgehend unverändert. Das grundlegende Design blieb seit 2012 gleich.

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