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18.11.2016

iPhone sendet Anrufprotokolle an Apple-Server

Nutzer können das Übertragen der Daten nur dann verhindern, wenn sie iCould komplett deaktivieren.

Das russische Sicherheitsunternehmen Elcomsoft hat entdeckt, dass iPhones Anrufprotokolle nahezu in Echtzeit an Apple-Server weitergeben. Das erklärt die Firma, die eigentlich iPhones für Behörden und Unternehmen knackt, gegenüber Forbes. Dabei werden nicht nur klassische Telefongespräche aufgezeichnet. Auch die Aktivität in Apps wie WhatsApp oder Skype wird demnach protokolliert und übermittelt.

Das Übertragen der Protokolle erfolgt auf allen Geräten, die iCloud aktiviert haben. Es gibt keine Möglichkeit, die Synchronisierung zu verhindern, außer, iCloud vollständig zu deaktivieren und somit auf alle damit zusammenhängenden Features zu verzichten. iOS-Experte Jonathan Zdziarski sagte Forbes, dass es sich dabei auch lediglich um ein Versehen von Apple handelt, das einen technischen Hintergrund hat.

Statement von Apple

Gegenüber 9to5mac hat Apple eine Stellungnahme abgegeben, geht dabei aber nicht spezifisch auf die Vorwürfe ein. Apple betont darin lediglich, dass man mit Nutzerdaten sehr sensibel umgehe und sämtliche iCloud-Daten passwortgeschützt sind.