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05.10.2017

Japanisches Start-up bringt Katzen-Roboter zum Kuscheln

Der fellige Roboter Qoobo will gestreichelt werden und reagiert auf Berührungen mit Schwanzwedeln. Beim Nutzer soll das Wohlbefinden und Beruhigung auslösen.

Die Essenz von Haustieren wie Hunden und Katzen will das japanische Unternehmen Yukai Engineering in einem flauschigen Körper und einem wedelnden Schwanz gefunden haben. Sein Haustier-Roboter Qoobo sieht aus, als hätte man einem Staubsaugerroboter ein Kostüm angezogen. Ein kreisrunder, felliger Körper und ein motorisierter Schwanz bilden sein Äußeres. Der 900 Gramm schwere Roboter-Polster ist mit Sensoren ausgestattet, die erkennen, ob er gestreichelt wird. Auf gute Behandlung reagiert er mit wohligem Schwingen seines ebenfalls fellüberzogenen Schwanzes.

Therapeutischer Einsatz

"Streichle ihn, erfahre eine Reaktion und werde geheilt", lautet die einfache Formel des Herstellers. Wie Mashable berichtet, wurde Qoobo nun im Rahmen der CEATAC-Messe in Japan der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Haustier-Roboter soll im kommenden Jahr in zwei verschiedenen Versionen in Japan auf den Markt kommen. Der Preis ist noch unbekannt. Qoobo ist nicht der erste Roboter aus Japan, der für therapeutische Zwecke eingesetzt werden soll. Bekanntester Vertreter dieser Zunft ist wohl Paro, eine weiße Robbe, die als klinisch sauberer Haustier-Ersatz, etwa in Pflegeheimen, verwendet wird.