Produkte
16.04.2015

Jawbone stellt Fitness-Tracker mit Bezahlfunktion vor

Das neue Jawbone Up4 soll das Bezahlen per NFC-Chip ermöglichen. Vorerst kooperiert das Start-up aber nur mit American Express. Auch ein günstiger Tracker wurde vorgestellt.

Der US-Hersteller Jawbone kündigte mit dem Start seines Fitness-Trackers Up3 zwei weitere Modelle an. Das Up4 ist baugleich mit dem Up3, verfügt aber über einen NFC-Chip, mit dem das Bezahlen an entsprechenden Terminals möglich sein soll. Ähnlich wie Apple und Google geht Jawbone dafür eine Partnerschaft mit Kreditkarten-Anbietern ein, vorerst lediglich mit American Express. Auf dem Fitness-Tracker selbst werden keine Zahlungsdaten gespeichert, die Kreditkarte kann zudem bei Verlust per App einfach entfernt werden. Damit ist Jawbone der erste Hersteller neben Apple, der NFC-Bezahlung mit einem Wearable ermöglicht.

Jawbone Up4 in Bildern

1/8

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Jawbone Up4

Die restliche Ausstattung des 199-Dollar-Fitness-Trackers entspricht jener des Up3, das mit Sensoren für Puls, Temperatur, Atmung und Hautfeuchtigkeit ausgestattet ist. Neben dem Up4 wurde auch das Einsteiger-Modell Up2 vorgestellt, das bereits für 99 US-Dollar zu haben sein soll.

Jawbone Up2 in Bildern

1/12

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Jawbone Up2

Dabei verzichtet man aber auf viele Sensoren und bietet grundlegendes Aktivitäts-Tracking per Beschleunigungs-Sensor. Der Up2 soll im Laufe des Jahres international verfügbar sein, zur Verfügbarkeit des Up4 machte Jawbone keine Angaben.

300 Millionen Dollar

Jawbone soll zudem eine neue Finanzierungsrunde über 300 Millionen US-Dollar abgeschlossen haben, die vom Vermögensverwalter BlackRock investiert wurden. Damit soll die Bewertung für das Start-up, das neben Fitness-Trackern auch Audio-Produkte herstellt, bei rund drei Milliarden US-Dollar liegen. Das Unternehmen wollte den Bericht von Recode jedoch nicht kommentieren oder bestätigen. Demnach verhandle Jawbone unter anderem auch mit Google über ein strategisches Investment.