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04.03.2015

KDDI Fx0: Das erste Handy, das Lust auf Firefox OS macht

Das Fx0 ist ein Firefox-Smartphone in transparentem Gehäuse, das die bislang beste Hardware für Firefox OS bietet. Die futurezone hat es ausprobiert.

Das Fx0 ist ein Smartphone-Exot, der beim diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona ausgestellt war. Das Design des Gehäuses stammt vom prominenten japanischen Designer Tokujin Yoshioka, offiziell wird als Hersteller der japanische Mobilfunker KDDI genannt. Tatsächlich hat das Smartphone jedoch LG gebaut.

Das Äußere des Fx0 sticht sofort ins Auge, da es sich von so ziemlich jedem anderen bekannten Smartphone abhebt. Die in einem Goldton gehaltene Kunststoffverkleidung ist transparent, wodurch man die elektronischen Bauteile im Inneren und den Akku erkennen kann. Die Oberfläche ist strukturiert, wodurch das Fx0 gut in der Hand liegt. Das Display hat eine Diagonale von 4,7 Zoll und löst mit 720p aus. Hochauflösender durfte man Firefox OS bislang noch auf keinem in Serie produzierten Handy genießen. Das Display selbst macht einen überdurchschnittlichen Eindruck und ist gleichzeitig hell und kontrastreich.

Im Inneren ist ein Snapdragon 400 mit einer Taktrate von 1,2 GHz verbaut. Der Arbeitsspeicher beträgt 1,5 GB und der interne Flash-Speicher liegt bei 16 GB. Wahlweise kann man auch noch eine Micro-SD-Karte einsetzen.

Galerie: KDDI Fx0

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Neues Firefox-Erlebnis

Firefox OS auf einem Smartphone mit dieser Hardware zu nutzen macht Spaß und ist ein völlig anderes Erlebnis, als mit den bisherigen, schwachbrüstigen Smartphones, mit denen das Betriebssystem bislang zu kämpfen hatte. Die Oberfläche von Firefox OS 2.0 sieht ansprechend aus und unterscheidet sich deutlich von Android und iOS. Der Homescreen ist gleichzeitig das App-Menü, Widgets oder Ähnliches gibt es nicht. Außerdem gibt es einen eigenen Marketplace, über den man sich Apps und Spiele herunterladen kann. Durch die Hardware des Gerätes ist es nun auch möglich, aufwändigere 3D-Spiele unter Firefox OS zu verwenden.

Das Fx0 macht in Sachen Firefox OS definitiv Lust auf mehr, jedoch ist das Smartphone vorerst nur in Japan erhältlich, wo es umgerechnet etwa 370 Euro kostet. Aufgrund der Kooperation mit KDDI ist es unwahrscheinlich, dass LG das Gerät auch in Europa auf den Markt bringt. Bleibt zu hoffen, dass andere Hersteller nachziehen werden und dass Firefox OS beweisen kann, dass es nicht nur für Günstig-Handys, sondern auch für bessere Geräte geeignet ist.

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Disclaimer: Redakteure der futurezone berichteten live vom Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung, ZTE und T-Mobile übernommen.