Vor futuristischen Konzepten wird jedenfalls nicht zurückgeschreckt.
© Switch Lighting

Innovation

LED-Lampe: 100 Watt Licht mit 14 Watt Verbrauch

Osrams neue LED-Birne leuchtet wie eine konventionelle 100-Watt-Glühbirne, kommt aber mit nur 14 Watt aus. Das Modell wird im A19-Format erscheinen und weist eine Farbtemperatur von 2700 Kelvin (K) auf, der gleiche Wert wie eine konventionelle Glühbirne. Das LED-Modell soll eine Leuchtdauer von 25.000 Stunden vorweisen bzw. 25 Mal so lang leuchten wie eine konventionelle Glühbirne.

Das Design ist in weiß gehalten. Ein genauer Preis wurde nicht bekannt gegeben, jener soll sich jedoch im Spektrum anderer LED-Modelle bewegen. Ein 60-Watt-Äquivalent kostet bei Osram zur Zeit rund 30 Euro. Für Juni ist außerdem ein 75-Watt-Äquivalent geplant.

Andere Hersteller ziehen mit
Auch der Hersteller Switch Lighting stellte eine neue LED-Lampe vor. Jene produziert eine Lichtstärke von sogar 1.700 Lumen und soll im letzten Jahresquartal erscheinen. Für 2012 ist eine Version mit wärmerer Lichttemperatur geplant. Das Design grenzt sich von verlgeichbaren Modellen ab. Die LEDS sind am oberen Rand der silbernen Lampe nebeneinander aufgereiht anstatt auf einem einzelnen Punkt vereint. Die Glühbirnen sind außerdem mit einem Kühlsystem ausgestattet, das für eine längere Lebensdauer garantieren soll. Laut dem Hersteller sind die Glühbirnen recycelbar.

Auch Philips präsentierte ein neues LED-Modell. Die EnduraLED A21 spendet eine Lichtleistung wie eine 75-Watt-Glühbirne und soll im vierten Quartal 2011 um rund 30 Euro in den Handel kommen. Laut Philips könne die Glühbirne durch ihren geringen Verbrauch einem US-Haushalt rund 160 US-Dollar Energie einsparen.

Massiver Preisverfall
Parallel zur Einführung neuer Modelle rüstet sich die Industrie bereits für den anstehenden Preiskampf im LED-Segment. Philips etwa rechnet laut Cnet mit einem fünfzigprozentigen Preisverfall in den kommenden fünf Jahren. Und auch Osram-Chef Wolfgang Dehen geht in einem aktuellen Interview mit der Börsen-Zeitung davon aus, dass der wesentliche Schritt Richtung LED innerhalb der nächsten fünf Jahre passieren wird.

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