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28.03.2018

Lichtfeldkameras: Lytro sperrt zu

Ein Großteil der Mitarbeiter dürfte bei Google unterkommen, wie es in einem Medienbericht heißt.

Vor einigen Jahren machte Lytro mit seinen Lichtfeldkameras von sich reden. Das Versprechen jener ist es, Fotos auch nach dem Schießen noch scharfstellen zu können. Das Unternehmen brachte auch entsprechende Kameras auf den Markt, der breite Erfolg blieb jedoch aus.

Nun verkündete das Unternehmen in einem Blog-Eintrag, dass der Betrieb eingestellt wird. Einem Bericht bei The Verge zufolge hat Google einen Teil des Unternehmens für einen Preis zwischen 25 und 40 Millionen Dollar gekauft. Die erworbenen Anteile bzw. Mitarbeiter sollen allerdings auf verschiedene Projekte aufgeteilt werden.

Probleme

Die erste Lytro-Kamera mit Lichtfeldtechnologie kam 2013 auf den Markt (futurezone-Test), 2014 folgte eine Variante für ambitionierte Fotografen (futurezone-Test). Ein hoher Preis und mangelnde Bildqualität bzw. eine geringe Auflösung der Fotos dürften viele Kunden abgeschreckt haben.

2015 stellte man dann mit der Immerge eine Lichtfeldkamera für Virtual-Reality-Aufnahmen für den Profi-Bereich vor.