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14.08.2017

Post-it-Firma druckt unsichtbare Codes auf Verkehrsschilder

Damit selbstfahrende Autos sicher durch die Gegend manövrieren, sind sie auf die Auswertung von Umgebungsinformationen angewiesen. 3M will deshalb Verkehrsschilder aufrüsten.

Eine Reihe von Sensoren und Kameras sowie die dazugehörige Auswertungssoftware sollen bei selbstfahrenden Autos für die notwendige Sicherheit sorgen. Um den Fahrzeugen unter die Arme zu greifen, könnten auch Verkehrsschilder umfunktioniert werden. 3M, das unter anderem für das Erfinden von Post-its verantwortlich zeichnet, hat für das menschliche Auge unsichtbare Strichcodes entwickelt, die dem Auto genaue Informationen, aber auch Warnungen vor besonderen Straßenverhältnissen zukommen lassen können.

Erste Testversuche

Derzeit testet 3M das System auf einer etwa 5 Kilometer langen Strecke in den USA. Als Kooperationspartner konnte das Unternehmen zudem die US-Autohersteller Ford und General Motors gewinnen. Aktuell sind die Strichcodes auf temporären Verkehrszeichen integriert, die Autos und deren Fahrer vor einer Baustelle warnen. Neben Geschwindigkeitsbeschränkungen bzw. dem Hinweis, dass etwa eine Spur gesperrt ist, kann der Strichcode auch genaue GPS-Koordinaten beinhalten, die dem Auto bei der genauen Orientierung helfen.