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Renaults EZ-Ultimo will eine selbstfahrende First-Class-Lounge sein

Auf der Automesse Paris Motor Show, die diese Woche stattfindet, hat Renault das Konzept EZ-Ultimo vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein selbstfahrendes E-Auto, bei dem komplett auf Lenkrad oder andere direkte Steuerungsoptionen verzichtet wird.

Renault beschreibt das Konzept als eine „mobile First-Class Lounge“, wie man sie etwa von Fluglinien oder teuren Hotels kennt. Die Idee ist also nicht solche Fahrzeuge direkt an reiche Menschen zu verkaufen, sondern an Unternehmen und Dienstleister, die reiche Menschen damit transportieren.

Das futuristische Design erinnert gleichzeitig an schwebende Autos aus Science-Fiction-Filmen wie Blade Runner 2049, als auch an Luxus-Autos aus den 50er-Jahren, was an den auffälligen Linien der Karosserie liegt. Die zwei großen Seitentüren werden zur Front hin aufgeschoben. Das Panoramaglasdach wird an den Seiten zum Teil nach oben hin aufgeklappt, um das Aus- und Einsteigen zu erleichtern.

Im Inneren gibt es Holz, Leder und Marmor, sowie auffällige Lichtelemente mit dimmbaren Schaltern. Ein Stuhl mit Armlehnen ist mit dem Rücken zur Fahrtrichtung positioniert, auf der anderen Seite ist eine Sitzbank, auf der zwei Personen Platz haben. Die Seitenfenster sind mit einer Struktur versehen und geschwärzt, um die Privatsphäre der Passagiere zu schützen. Renault sagt, dass der EZ-Ultimo gebaut wurde, um zu zeigen, was möglich sei – eine Serienproduktion ist derzeit aber nicht angedacht.

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