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06/04/2019

Robotermöbel von Ikea verwandeln sich auf Knopfdruck

Mit einem aufsehenerregenden Möbelkonzept verspricht der schwedische Hersteller mehr Platz für Mini-Wohnungen.

Was tun, wenn man in der Großstadt in einem Mini-Apartment wohnt und dennoch in einem Zimmer Schränke, Bett und Wohnzimmer unterbringen will? Ikea glaubt, dafür eine Lösung gefunden zu haben, und bringt zusammen mit dem US-Start-up Ori Living ein Möbelsystem auf den Markt, das sich per Knopfdruck verwandeln kann. In dem kurzen gezeigten Clip sieht man einen von beiden Seiten benutzbaren Schrank als Raumteiler, der eine Sitzgelegenheit bietet.

Robotermöbel

Per Knopfdruck kann das gesamte System an die Wand geschoben werden. Dadurch ist die eine Schrankseite zwar nicht mehr zugänglich, zum Sitzen auf der Couch ist dafür viel mehr Platz. Zum Schlafengehen genügt ein weiterer Knopfdruck. Das Schranksystem fährt zur anderen Seite des Raums. Erst jetzt sieht man, dass unter dem Schrank ein Bett verstaut ist, das ebenfalls automatisch ausfährt und so das Zimmer in einen Schlafraum verwandelt.

Ikea zufolge spart das System, das auf den Namen Rognan getauft wurde, acht Quadratmeter Fläche in jedem Raum, in dem es verwendet wurde. Es wird 2020 auf den Markt kommen und kann mit einer Reihe von Ikea-Möbeln kombiniert werden. Als erste Märkte wurden Japan und Hong Kong auserkoren, wo viele Menschen in extrem winzigen Ein-Zimmer-Apartments wohnen.

Ursprünglich 10.000 Dollar

Über den Preis ist noch nichts bekannt. Ori Living bot das Konzept vor einigen Jahren um 10.000 Dollar an. Durch die hohen Stückzahlen, die Ikea anstrebt, dürfte der Preis allerdings deutlich niedriger liegen.