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09.12.2016

Samsung killt das Galaxy Note 7 per Software-Update

Trotz der Explosionsgefahr wurden einige Samsung Galaxy Note 7 von ihren Besitzern nicht zurückgegeben. Jetzt will Samsung den Smartphones den Saft abdrehen.

Aufgrund der bestehenden Brandgefahr musste Samsung das Galaxy Note 7 weltweit zurückrufen. Laut dem südkoreanischen Unternehmen ist der Rückruf bisher zufriedenstellend. Etwa 90 Prozent der Geräte wurden zurückgegeben. Einige Besitzer scheinen aber sehr an ihren Note 7 zu hängen, weshalb Samsung jetzt im wahrsten Sinne des Wortes den Stecker zieht.

Wie The Verge berichtet, wurden Note-7-Besitzer in den USA per Netzbetreiber-Nachricht gewarnt, dass ihr Gerät ab dem 15. Dezember ein Update erhält. Mit diesem Update wird sich das Note 7 nicht mehr aufladen lassen. Das Smartphone werde dadurch unbrauchbar.

Samsung hat diese Maßnahme bisher noch nicht bestätigt. Allerdings wurde das Note 7 bereits zuvor mit Software-Updates eingeschränkt. Im November wurde weltweit ein Update verteilt, das die maximale Akkukapazität des Note 7 auf 60 Prozent reduziert.

In Kanada wird ab dem 12. Dezember per Update zusätzlich WLAN und Bluetooth deaktiviert, ab dem 15. Dezember auch die Mobilfunkverbindung. In Neuseeland wurde das Note 7 bereits im November vom Mobilfunknetz gekappt.